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Preise

Was kostet eine Web-App? Kostenfaktoren individueller Software 2026

Eine individuelle Web-App kostet bei einem Freelancer ab etwa 5.000 bis 6.000 € für ein schlankes MVP; Plattformen mit Zahlungen, Nutzerrollen und Integrationen liegen im fünfstelligen Bereich, bei Agenturen oft deutlich darüber. Bei mir beginnen Web-Apps bei 5.990 € zum Festpreis – inklusive Frontend, Backend, Datenbank, Authentifizierung und CI/CD. Was den Preis treibt, wie Sie ein MVP sinnvoll abgrenzen und was die SaaS-Plattform YachtBrokerBid als Beispiel zeigt.

Veröffentlicht
Lesezeit
6 Min. Lesezeit
Autor
Von Maurice de Felice, Webentwickler in Augsburg

Was den Preis einer Web-App bestimmt

  • Nutzerrollen und Authentifizierung: Ein Login ist Standard; Rollen wie Kunde, Partner und Admin mit unterschiedlichen Rechten sind Aufwand.
  • Zahlungen: Stripe-Anbindung, Guthaben-Systeme, Abos, Rechnungen – jede Variante braucht Verifikation und Buchungslogik.
  • Schnittstellen: CRM, ERP, Buchhaltung, KI-Dienste, Karten, E-Mail-Versand – jede Integration hat eigene Fehlerfälle.
  • Datenmodell: Je mehr Objekte voneinander abhängen (Aufträge, Angebote, Fristen, Historie), desto mehr Logik steckt dahinter.
  • Mehrsprachigkeit und Admin-Bereich: oft unterschätzt, in der Praxis ein Drittel des Aufwands.
  • Reporting und Exporte: Dashboards, PDF-Erzeugung, CSV-Exporte.
  • Design-Anspruch: Ein funktionales Standard-UI ist günstiger als ein markenspezifisches Design mit Animationen.
  • Compliance: DSGVO, Auftragsverarbeitung, Löschkonzepte, Protokollierung.

Beispiel-Budgets zur Orientierung

Orientierungswerte aus meiner Erfahrung, Stand September 2026 – das konkrete Angebot ist ein Festpreis nach Erstgespräch
ProjektTypischer UmfangOrientierung (Freelancer)
Internes Tool / DashboardLogin, Datenerfassung, Auswertungab 5.990 €
KundenportalRollen, Dokumente, Status, Benachrichtigungen8.000–15.000 €
SaaS-Plattform mit ZahlungenAbos oder Credits, Stripe, Admin, Mehrsprachigkeit15.000–40.000 €
Marktplatz / AuktionsplattformZwei Nutzergruppen, Matching, Zahlungen, Moderationab 25.000 €

Orientierungswerte aus meiner Erfahrung, Stand September 2026 – das konkrete Angebot ist ein Festpreis nach Erstgespräch

Das MVP richtig abgrenzen

Der größte Kostenhebel ist nicht der Stundensatz, sondern der Umfang der ersten Version. Ein MVP (Minimum Viable Product) enthält nur, was nötig ist, damit echte Nutzer den Kern der Anwendung benutzen – und Sie lernen, was wirklich gebraucht wird.

  • Ein Nutzertyp statt drei, eine Zahlungsart statt fünf, eine Sprache statt vier – erweitern können Sie später.
  • Admin-Aufgaben dürfen in Version 1 auch mal per Datenbank oder E-Mail laufen.
  • Berichte und Exporte kommen, wenn es Daten gibt, die sich zu berichten lohnen.
  • Architektur und Datenmodell werden trotzdem so gebaut, dass alles Weitere ohne Neubau möglich ist.

Beispiel: YachtBrokerBid

YachtBrokerBid ist eine SaaS-Auktionsplattform: Yachteigner stellen ihre Yacht ein, geprüfte Broker bewerben sich mit verdeckten Angeboten um die Vermittlung. Umgesetzt habe ich Auktionslogik mit Fristen, ein transaktionssicheres Credit-System nach dem Prinzip der doppelten Buchführung, Stripe-Checkout mit serverseitiger Verifikation, rollenbasierte Authentifizierung und eine Übersetzungsoberfläche, mit der neue Sprachen ohne Deployment live gehen – als Fullstack-Anwendung mit Laravel, React und PostgreSQL.

Der Auftraggeber bestätigt, dass der eng gesetzte Zeitplan unterschritten wurde. Die vollständige Case Study zeigt, welche Entscheidungen den Aufwand klein gehalten haben – etwa Hosted Checkout statt eigener Webhook-Infrastruktur.

Laufende Kosten und Weiterentwicklung

  • Hosting: 20–100 € im Monat je nach Last, Datenbank und Backups.
  • Drittanbieter: Stripe-Gebühren pro Transaktion, E-Mail-Versand, KI-APIs nach Verbrauch.
  • Wartung: Sicherheits-Updates und Monitoring – bei mir 95 € pro Stunde oder als Wartungsvertrag.
  • Weiterentwicklung: Planen Sie nach dem Launch Budget für die Funktionen ein, die Nutzer tatsächlich anfragen.

Fragen, die Sie vor der Beauftragung klären sollten

  • Wem gehört der Code, und bekomme ich das Repository? (Bei mir: Ihnen, ja.)
  • Welche Technologien werden eingesetzt, und kann ein anderer Entwickler übernehmen?
  • Gibt es automatisierte Tests und eine Deployment-Pipeline?
  • Wie werden Zahlungen und personenbezogene Daten abgesichert?
  • Was ist im Festpreis enthalten, was kostet extra?

Häufige Fragen

Web-Apps beginnen bei 5.990 € als Festpreis nach kostenlosem Erstgespräch – inklusive React- oder Angular-Frontend, Backend mit API, Datenbank, Authentifizierung, CI/CD und 6 Monaten Support. Größere Projekte setze ich in Etappen mit Ratenzahlung um. Alle Preise sind Endpreise, gemäß § 19 UStG ohne Umsatzsteuer.

Ein klar abgegrenztes MVP ist häufig in sechs bis zehn Wochen live, komplexe Plattformen brauchen mehrere Monate. Den Zeitplan legen wir im Erstgespräch verbindlich fest.

Wenn eine Standardlösung 80 % Ihrer Anforderungen abdeckt, nehmen Sie sie. Individuell lohnt sich, wenn der Prozess Ihr Wettbewerbsvorteil ist, Standardsoftware Sie zu Workarounds zwingt oder Sie eine Plattform für Ihre Kunden aufbauen.

Sie planen ein Projekt?

Im kostenlosen Erstgespräch bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung zu Umfang, Zeitplan und Festpreis – vor Ort in Augsburg und München oder per Video. Antwort in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Maurice de Felice, Webentwickler in Augsburg

Über den Autor

Maurice de Felice

Webentwickler & KI-Freelancer in Augsburg. Hauptberuflich Backend Developer bei einem der größten Vergleichsportale Deutschlands, als Freelancer entwickle ich Websites, Web-Apps und KI-Integrationen für kleine und mittlere Unternehmen – zuletzt die SaaS-Plattform YachtBrokerBid. Mehr über mich

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